14.12.2013 Einsatzübung

Am Samstagnachmittag fand in der Ortschaft Westermoordorf die diesjährige gemeinsame Herbstübung der drei Ortsfeuerwehren der Gemeinde Großheide statt.

 

Folgende Lage wurde angenommen: 

Zehn Kinder spielen auf einem Bauernhof im Pappelweg und setzen dabei ein Stallgebäude in Brand.  Während sich hierdurch ein Großbrand entwickelt, flüchten die Kinder in panischer Angst in verschiedene Richtungen und verstecken sich, gelten somit als vermißt.

 

Auf Grund dieser Lage werden die Feuerwehren Arle, Berumerfehn und Großheide für de Brandbekämpfung und für die erforderlichen Suchmaßnahmen die Rettungshundestaffel der DRK-Bereitschaft Aurich alarmiert.

 

Der Schwerpunkt der Brandbekämpfung lag bei dieser Übung im Aufbau einer ausreichenden Löschwasserversorgung für das angenommene Brandgeschehen. Aus einem in der Nähe befindlichen Entwässerungsgraben und dem Berumerfehnkanal wurde Wasser angesaugt und über eine längere Wegstrecke zur Brandstelle gefördert.

Es galt, neben dem löschen des Feuers, weitere Gebäude auf dem Anwesen vor einem Übergriff der Flammen zu schützen, es musste eine so genannte Riegelstellung aufgebaut werden.

 

Parallel dazu organisierte die DRK-Bereitschaft Aurich mit ihren dafür ausgebildeten Hunden eine zielgerichtete Suche nach den vermißten Kindern. Mit fünf Vierbeinern machten sich mehrere Trupps auf die Suche in der näheren und weiteren Umgebung. Ziel hierbei war es, die Kinder in einem zeitlich abgesteckten Rahmen aufzufinden. Hierfür hatten sich zehn Kinder, größtenteils Mitglieder der Jugendfeuerwehr Berumerfehn, zuvor an verschiedenen Stellen in der Umgebung, unter anderem in einem Wald, versteckt.

 

Gegen 16.00 Uhr wurde die rund zweistündige Übung beendet, es folgte noch eine kurze Abschlußbesprechung beim Feuerwehrhaus in Berumerfehn. Ausgearbeitet wurde das Szenario von Berumerfehns Ortsbrandmeister Jochen Behrends, als Einsatzleiter fungierte Großheides Gemeindebrandmeister Thomas Rohdemann.

 

An der Übung nahmen 68 Feuerwehrleute sowie 20 Helfer der DRK-Bereitschaft Aurich mit 12 Einsatzfahrzeugen teil. Als Beobachter waren Angehörige des DRK-Kreisverbandes Norden – Einsatzzug Nord, anwesend.

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